{"id":501,"date":"2010-08-03T11:40:09","date_gmt":"2010-08-03T09:40:09","guid":{"rendered":"http:\/\/vompisterhof.de\/?page_id=501"},"modified":"2010-08-03T11:40:09","modified_gmt":"2010-08-03T09:40:09","slug":"hundeernahrung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.vompisterhof.de\/?page_id=501","title":{"rendered":"Hundeern\u00e4hrung"},"content":{"rendered":"<p><strong>HUNDEERN\u00c4HRUNG \u2013 Wie viel Futter braucht mein Hund?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wie Hunde Nahrung verdauen<\/strong><\/p>\n<p>Eine ausgewogene Ern\u00e4hrung ist eine der Voraussetzungen f\u00fcr ein langes und gesundes Leben Ihres Hundes. In einem guten Futter befinden sich alle lebensnotwendigen N\u00e4hrstoffe, jedoch in einer Form die der K\u00f6rper des Hundes nicht direkt verdauen kann. Die Nahrung muss erst in ihre kleinen Bestandteile zerlegt und chemisch aufbereitet werden. Dies geschieht bei der Verdauung.<\/p>\n<p><strong>Das Verdauungssystem<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDie Nahrung wird in ihre Bausteine aufgespalten, die vom K\u00f6rper in einem als &#8222;Verdauung&#8220; bezeichneten Prozess gewonnen und aufgenommen werden. Dieser Prozess findet im Verdauungstrakt statt \u2013 stark vereinfacht kann man von einem Schlauch sprechen, der im Maul beginnt und am After endet. Dieser Schlauch ist in verschiedene Abteilungen gegliedert. Jede dieser Abteilungen transportiert die Nahrung weiter und tr\u00e4gt zu ihrer Verdauung bei. Bei der Verdauung helfen &#8222;Verdauungss\u00e4fte&#8220; von Organen wie Speicheldr\u00fcsen, Leber, Bauchspeicheldr\u00fcse. Diese Verdauungss\u00e4fte enthalten Enzyme \u2013 sie spalten die Nahrung auf chemischem Wege.<\/p>\n<p>Die drei gro\u00dfen Gruppen von N\u00e4hrstoffen, die verdaut werden m\u00fcssen, sind Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Andere N\u00e4hrstoffe (Mineralien, Vitamine und Wasser) werden in mehr oder weniger \u00e4hnlicher Form, wie sie in der Nahrung auftreten, aufgenommen. Es kann jedoch notwendig sein, sie von Proteinen, Fetten oder Kohlehydraten zu trennen, bevor sie aufgenommen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Verdauung beginnt im Maul<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDie Verdauung beginnt im Maul, wo die Nahrung mechanisch zerkleinert und mit Speichel vermischt wird, bevor sie geschluckt wird. Auch wenn Hunde nicht ausschlie\u00dflich Fleischfresser sind, sind ihre Z\u00e4hne besonders geeignet, um Fleisch zu fressen. Sie k\u00f6nnen Nahrung grob zerteilen, oder zerrei\u00dfen, aber nicht zermahlen. Viele Hunde neigen dazu, ihre Nahrung hinunterzuschlingen und nur die z\u00e4hesten Brocken zu kauen, bevor sie sie verschlucken.<\/p>\n<p>Der Anblick und der Geruch von Nahrung stimuliert den Speichelfluss und verursacht das Sabbern und &#8222;Schmatzen&#8220;, das man bei den Mahlzeiten oft sieht. Wenn die Nahrung ins Maul gelangt, erh\u00f6ht sich die Speichelproduktion.<\/p>\n<p>Die Nahrung wird durch die Mischung mit dem Speichel zu einem geschmeidigen Brei, der leicht<br \/>\ngeschluckt werden kann.<\/p>\n<p><strong>Wie man die Verdaulichkeit von Nahrung misst<br \/>\n<\/strong><br \/>\nBei jeder Nahrung k\u00f6nnen wir die vorhandenen N\u00e4hrstoffe anhand chemischer Futtermittel-Analysen feststellen. Das gibt uns jedoch noch kein klares Bild \u00fcber den wirklichen N\u00e4hrwert, da nur die N\u00e4hrstoffe, die vom Verdauungssystem aufgenommen werden, f\u00fcr das Tier von Nutzen sind. Ein Teil der N\u00e4hrstoffe geht unweigerlich in den Exkrementen verloren.<\/p>\n<p>Die Verdaulichkeit bietet einen besseren Ma\u00dfstab, da sie die Verwertbarkeit des N\u00e4hrstoffgehalts in der Nahrung anzeigt. Wir k\u00f6nnen die wahrscheinliche Verdaulichkeit aus der Differenz zwischen N\u00e4hrstoffaufnahme und den in den Exkrementen ausgeschiedenen N\u00e4hrstoffen berechnen.<\/p>\n<p>Kot besteht nicht nur aus unverdauter Nahrung, sondern auch aus Zellmaterial und Stoffen, die in den Verdauungstrakt abgegeben werden. Die Differenz zwischen Aufnahme und Ausscheidung, die so gemessen wird, nennt man die &#8222;scheinbare Verdaulichkeit&#8220;. Um die wahre Verdaulichkeit zu messen, muss man Kontrollnahrung ohne die zu untersuchenden N\u00e4hrstoffe verwenden. So kann man feststellen, wie hoch der Aussto\u00df ist, wenn die Aufnahme gleich Null ist. F\u00fcr praktische Zwecke wird meist die scheinbare Verdaulichkeit verwendet, da sie den Nettowert der Verdauung angibt.<\/p>\n<p>Innerhalb der gleichen Spezies ist die Verdaulichkeit eher ein charakteristischeres Merkmal der Nahrung als des einzelnen Tieres. Doch die Verdaulichkeit einer bestimmten Nahrung ist stark unterschiedlich, wenn es zwei verschiedenen Spezies gef\u00fcttert wird \u2013 zum Beispiel Hund und Katze \u2013 da sie verschiedene Verdauungssysteme haben.<\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit, diese Unterschiede zu illustrieren, ist der Vergleich der Darml\u00e4nge mit der K\u00f6rperl\u00e4nge. Grasfresser wie Rinder haben im Verh\u00e4ltnis zu ihrem K\u00f6rper einen sehr langen Darm, da pflanzliche Nahrung normalerweise eine l\u00e4ngere Verdauungsphase erfordert. Bei Allesfressern wie Hunden und Menschen ist der Darm im Verh\u00e4ltnis zum K\u00f6rper etwas k\u00fcrzer, und bei Fleischfressern wie Katzen ist er kurz.<\/p>\n<p>Daher hat Nahrung mit hohem Pflanzengehalt bei Hunden aufgrund des unverdaulichen Fasergehalts einen niedrigeren Verdauungswert, wohingegen die Verdaulichkeit von Nahrung auf Fleischbasis sehr gut ist.<\/p>\n<p>Die Verdaulichkeit bietet einen Richtwert, mit dem man absch\u00e4tzen kann, wie viel Futter ein normales, gesundes Tier braucht, um die richtige Menge an N\u00e4hrstoffen und Energie zu bekommen. Wenn der Verdaulichkeitswert gering ist, muss eine gr\u00f6\u00dfere Nahrungsmenge den Bedarf des Tieres decken. \u00dcberdies wird ein geringerer Verdaulichkeitswert zu einer gr\u00f6\u00dferen Menge an Exkrementen f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Wie viel Nahrung braucht Ihr Hund?<br \/>\n<\/strong><br \/>\nHunde brauchen eine hochwertige und ausgewogene Ern\u00e4hrung. Um ihren Energie- und N\u00e4hrstoffbedarf decken zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie die richtigen N\u00e4hrstoffe und gen\u00fcgend Kalorien erhalten.<\/p>\n<p>Die Kalorienmenge, die ein Hund ben\u00f6tigt, h\u00e4ngt nicht nur von seiner Gr\u00f6\u00dfe, sondern unter anderem auch von der Felldichte, den Haltungsbedingungen und der k\u00f6rperlichen Belastung ab. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Lebensstadium: \u00c4ltere und wachsende Hunde, tragende und s\u00e4ugende H\u00fcndinnen haben einen spezifischen Energiebedarf.<\/p>\n<p>In diesem Abschnitt beschreiben wir, wie viele &#8222;Kalorien&#8220; Ihr Hund t\u00e4glich ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p><strong>Wenig aktive ausgewachsene Hunde<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Kleine Hunde, die weniger als eine Stunde am Tag aktiv sind:<br \/>\nEin Hund dieser Kategorie braucht, abh\u00e4ngig von seiner Gr\u00f6\u00dfe, zwischen 110 und 620 Kalorien pro Tag. (Fragen Sie bitte Ihren Tierarzt) Bekommt er relativ wenig Bewegung, m\u00fcssen Sie darauf achten, ihn nicht zu \u00fcberf\u00fcttern, weil er sonst schnell \u00fcbergewichtig wird. Geben Sie ihm keine Essensreste, da diese N\u00e4hrstoffe in falscher Zusammensetzung enthalten und die Energiezufuhr betr\u00e4chtlich steigern k\u00f6nnen. Versuchen Sie, die Aktivit\u00e4ten Ihres Hundes auf 1 bis 2 Stunden am Tag auszudehnen. Beachten Sie, dass alle Energieangaben nur Richtwerte sind, von denen der Bedarf einzelner Hunde auch bei gleicher Aktivit\u00e4t und gleichem Gewicht abweichen kann. Das gilt besonders f\u00fcr unterschiedliche Rassen.<br \/>\n\u00a0<\/li>\n<li>Mittlere Hunde, die weniger als eine Stunde am Tag aktiv sind:<br \/>\nEin Hund dieser Kategorie braucht, abh\u00e4ngig von seiner Gr\u00f6\u00dfe, zwischen 620 und 1230 Kalorien pro Tag. (Fragen Sie bitte Ihren Tierarzt) Bekommt er relativ wenig Bewegung, m\u00fcssen Sie darauf achten, ihn nicht zu \u00fcberf\u00fcttern, weil er sonst schnell \u00fcbergewichtig wird. Geben Sie ihm keine Essensreste, da diese falsch zusammengesetzt sind und die Energiezufuhr betr\u00e4chtlich steigern k\u00f6nnen. Versuchen Sie, die Aktivit\u00e4ten Ihres Hundes auf 1 bis 2 Stunden pro Tag auszudehnen. Beachten Sie, dass alle Energieangaben nur Richtwerte sind, von denen der Bedarf einzelner Hunde bei gleicher Aktivit\u00e4t und gleichem Gewicht abweichen kann. Das gilt besonders f\u00fcr unterschiedliche Rassen.<br \/>\n\u00a0<\/li>\n<li>Gro\u00dfe Hunde, die weniger als eine Stunde am Tag aktiv sind:<br \/>\nEin Hund dieser Kategorie braucht, abh\u00e4ngig von Gr\u00f6\u00dfe und Rasse, mindestens 1230 Kalorien am Tag. Die Unterschiede sind in dieser Kategorie erheblich. (Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt nach einer Empfehlung.) Sehr gro\u00dfe Rassen k\u00f6nnen zum Beispiel \u00fcber 100 Kilogramm wiegen. Ein Hund dieser Gr\u00f6\u00dfe braucht etwa 3500 Kalorien am Tag. Bekommt er relativ wenig Bewegung, m\u00fcssen Sie darauf achten, ihn nicht zu \u00fcberf\u00fcttern, weil er sonst schnell \u00fcbergewichtig wird. Geben Sie ihm keine Essensreste, da diese nicht hundegerecht zusammengesetzt sind und die Energiezufuhr betr\u00e4chtlich steigern k\u00f6nnen. Versuchen Sie, die Aktivit\u00e4ten Ihres Hundes auf 1 bis 2 Stunden am Tag auszudehnen. Beachten Sie, dass alle Energieangaben nur Richtwerte sind, von denen der Bedarf einzelner Hunde auch bei gleicher Aktivit\u00e4t und gleichem Gewicht abweichen kann. Das gilt besonders f\u00fcr unterschiedliche Rassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Mittelm\u00e4\u00dfig aktive ausgewachsene Hunde<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Kleine Hunde, die ein bis zwei Stunden am Tag aktiv sind:<br \/>\nEin bis zwei Stunden sind ungef\u00e4hr das richtige Ma\u00df an Aktivit\u00e4t f\u00fcr einen normalen Hund. Sie sollten versuchen, diese Zeiten jeden Tag einzuhalten. Ein kleiner Hund braucht bei dieser Bewegungszeit etwa 125 bis 700 Kalorien am Tag. (Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt) Bei niedrigen Temperaturen sollten Sie die Nahrungsmenge jedoch erh\u00f6hen, da er dann mehr Energie braucht, um die K\u00f6rpertemperatur auf konstantem Niveau zu halten. Geben Sie Ihrem Hund jedoch keine Essensreste, denn obwohl diese die Energiezufuhr erh\u00f6hen, enthalten sie wahrscheinlich nicht all die N\u00e4hrstoffe, die eine ausgewogene Nahrung ausmachen. Bitte bedenken Sie, dass alle Energieangaben nur Richtwerte sind, von denen der Bedarf einzelner Hunde auch bei gleichem Gewicht und gleicher Aktivit\u00e4t abweichen kann. Das gilt besonders f\u00fcr verschiedene Rassen.<br \/>\n\u00a0<\/li>\n<li>Mittelgro\u00dfe Hunde, die ein bis zwei Stunden am Tag aktiv sind:<br \/>\nEin mittelgro\u00dfer Hund dieser Kategorie braucht, abh\u00e4ngig von seiner Gr\u00f6\u00dfe, zwischen 700 und 1400 Kalorien am Tag. (Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt) Ein oder zwei Stunden sind das richtige Ma\u00df an Aktivit\u00e4t f\u00fcr einen Hund, und Sie sollten versuchen, diese Zeiten t\u00e4glich einzuhalten. Bei niedrigen Temperaturen und vor allem, wenn Ihr Hund in einem ungeheizten Raum \u00fcbernachtet, sollten Sie die Nahrungsmenge jedoch erh\u00f6hen. Wenn es k\u00e4lter wird, braucht er mehr Energie, um die K\u00f6rpertemperatur auf konstantem Niveau zu halten. Geben Sie ihm jedoch keine Essensreste, denn obwohl sie die Energiezufuhr erh\u00f6hen, enthalten sie wahrscheinlich nicht all die N\u00e4hrstoffe, die eine ausgewogene Nahrung ausmachen. Bitte bedenken Sie, dass alle Energieangaben nur Richtwerte sind, von denen der Bedarf einzelner Hunde auch bei gleichem Gewicht und gleicher Aktivit\u00e4t abweichen kann. Das gilt besonders f\u00fcr verschiedene Rassen.<br \/>\n\u00a0<\/li>\n<li>Gro\u00dfe Hunde, die ein bis zwei Stunden am Tag aktiv sind:<br \/>\nEin gro\u00dfer Hund dieser Kategorie braucht, abh\u00e4ngig von seiner Gr\u00f6\u00dfe, 1400 Kalorien und mehr. Dabei k\u00f6nnen die Unterschiede sehr gro\u00df sein. (Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt nach einer Empfehlung.) Sehr gro\u00dfe Rassen k\u00f6nnen zum Beispiel \u00fcber 100 Kilogramm wiegen. Ein Hund dieser Gr\u00f6\u00dfe braucht etwa 3950 Kalorien am Tag. Ein oder zwei Stunden sind das richtige Ma\u00df an Aktivit\u00e4t f\u00fcr einen normalen Hund, und Sie sollten versuchen, es t\u00e4glich zu erf\u00fcllen. Bei niedrigen Temperaturen sollten Sie die Nahrungsmenge erh\u00f6hen. Dies gilt vor allem, wenn der Hund drau\u00dfen oder in einem ungeheizten Raum schl\u00e4ft. Er braucht dann mehr Energie, um die K\u00f6rpertemperatur auf konstantem Niveau zu halten. Geben Sie ihm jedoch keine Essensreste, denn obwohl sie die Energiezufuhr erh\u00f6hen, enthalten sie wahrscheinlich nicht all die N\u00e4hrstoffe, die eine ausgewogene Vollnahrung ausmachen. Bitte bedenken Sie, dass alle Energieangaben nur Richtwerte sind, von denen der Bedarf einzelner Hunde auch bei gleichem Gewicht und gleicher Aktivit\u00e4t abweichen kann. Das gilt besonders f\u00fcr verschiedene Rassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Mittelm\u00e4\u00dfig bis stark aktive ausgewachsene Hunde<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Kleine Hunde, die zwei bis drei Stunden am Tag aktiv sind:<br \/>\nEin kleiner, sehr aktiver Hund braucht, abh\u00e4ngig von seiner Gr\u00f6\u00dfe, zwischen 150 und 840 Kalorien pro Tag. (Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt) Sein Energiebedarf h\u00e4ngt davon ab, ob er jeden Tag tats\u00e4chlich so aktiv ist. Es ist wichtig, sein Gewicht und seinen allgemeinen Gesundheitszustand regelm\u00e4\u00dfig zu \u00fcberpr\u00fcfen und die Nahrungsmenge anzupassen.<br \/>\n\u00a0<\/li>\n<li>Mittlere Hunde, die zwei bis drei Stunden am Tag aktiv sind:<br \/>\nIst Ihr mittelgro\u00dfer Hund \u00fcberdurchschnittlich aktiv, braucht er, abh\u00e4ngig von seiner Gr\u00f6\u00dfe, 840 bis 1680 Kalorien am Tag. (Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt) Der Energiebedarf h\u00e4ngt davon ab, ob er jeden Tag diese Bewegung bekommt. \u00dcberpr\u00fcfen Sie das Gewicht und den allgemeinen Gesundheitszustand regelm\u00e4\u00dfig, und passen Sie die Nahrungsmenge an.<br \/>\n\u00a0<\/li>\n<li>Gro\u00dfe Hunde, die zwei bis drei Stunden am Tag aktiv sind:<br \/>\nEin gro\u00dfer, aktiver Hund braucht, abh\u00e4ngig von seiner Gr\u00f6\u00dfe, 1680 Kalorien und mehr. (Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt nach einer Empfehlung.) Sein Energiebedarf h\u00e4ngt davon ab, ob er jeden Tag tats\u00e4chlich so aktiv ist. Bei sehr gro\u00dfen Rassen ist es wenig wahrscheinlich, dass sie t\u00e4glich so lange in Bewegung bleiben. Unabh\u00e4ngig von der Gr\u00f6\u00dfe ist es wichtig, das Gewicht des Hundes und seinen allgemeinen Gesundheitszustand regelm\u00e4\u00dfig zu \u00fcberpr\u00fcfen und die Nahrungsmenge anzupassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Stark aktive, ausgewachsene Hunde<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Alle Gr\u00f6\u00dfen<br \/>\nWir definieren stark aktive Hunde als solche, die fast den ganzen Tag in Bewegung sind. Der Energiebedarf liegt mindestens 40% h\u00f6her als der mittelm\u00e4\u00dfig aktiver Hunde. (Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt nach einer Empfehlung.) Ein Hund, der in rauer Umgebung lebt und extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, ben\u00f6tigt noch mehr Energie. Unter Umst\u00e4nden braucht er 2-4mal soviel Nahrung wie andere Hunde. Geben Sie ihm den Gro\u00dfteil seiner Nahrungsration am Ende eines Tages, bevor er sich von der Aktivit\u00e4t des Tages erholt. Nach der F\u00fctterung ben\u00f6tigt der Hund ausreichend Ruhe. Geben Sie ihm den Rest seiner Nahrung in angemessenem Abstand zu seiner aktiven Phase. Es ist besonders wichtig, dass er stets frisches Wasser zur Verf\u00fcgung hat, um seine K\u00f6rperfl\u00fcssigkeit konstant zu halten.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00c4ltere Hunde aller Gr\u00f6\u00dfen<br \/>\n<\/strong><br \/>\nWenn Hunde \u00e4lter werden, sinkt ihr Energiebedarf. Das liegt unter anderem daran, da\u00df sie weniger aktiv sind. Au\u00dferdem ver\u00e4ndert sich ihre k\u00f6rperliche Konstitution, und dies kann ihre Stoffwechselfunktion beeinflussen.<\/p>\n<p>Hier ist eine \u00dcbersicht \u00fcber den Energiebedarf unter Ber\u00fccksichtigung dieser altersbedingten Anforderungen. Sie zeigt, in welchem Alter Hunde unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe im allgemeinen als alt bezeichnet werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Kleine Hunde: Alt mit 9-10 Jahren. Brauchen, abh\u00e4ngig von ihrer Gr\u00f6\u00dfe, 100 bis 560 Kalorien pro Tag.<\/li>\n<li>Mittelgro\u00dfe Hunde: Alt mit 7-8 Jahren. Brauchen, abh\u00e4ngig von ihrer Gr\u00f6\u00dfe, 560-1120 Kalorien pro Tag.<\/li>\n<li>Gro\u00dfe Hunde (25-50 kg.): Alt mit 7-8 Jahren. Brauchen, abh\u00e4ngig von ihrer Gr\u00f6\u00dfe, 1120 bis 1880 Kalorien pro Tag.<\/li>\n<li>Sehr gro\u00dfe Hunde (50+ kg.): Alt mit 5-6 Jahren. Brauchen, abh\u00e4ngig von ihrer Gr\u00f6\u00dfe, 1880 Kalorien und mehr pro Tag.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt, wie viele Kalorien Ihr alter Hund t\u00e4glich zu sich nehmen sollte.<\/p>\n<p>Alte Hunde brauchen weniger Energie als junge. Sie k\u00f6nnen allerdings auch unter Appetitmangel leiden, wodurch die Nahrungsaufnahme beeintr\u00e4chtigt wird. Eine Untersuchung in den USA ergab, dass 16% der 12-j\u00e4hrigen Hunde in einer Tierklinik untergewichtig waren, und nur 5% \u00dcbergewicht hatten. Die beste Nahrung f\u00fcr alte Hunde sollte deshalb schmackhaft und gut verdaulich, aber kalorienreduziert sein. So tragen Sie dem geringeren Kalorienbedarf Rechnung. Diese Nahrung muss au\u00dferdem die richtige Zusammenstellung von wichtigen N\u00e4hrstoffen bei geringerer Energiezufuhr enthalten. Spezialnahrung f\u00fcr alte Hunde, die diesen Anforderungen entspricht, ist beim Tierarzt oder im Zoofachhandel erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p><strong>Tragende H\u00fcndinnen aller Rassen und Gr\u00f6\u00dfen<br \/>\n<\/strong><br \/>\nTragende H\u00fcndinnen brauchen w\u00e4hrend der ersten vier Wochen der Tr\u00e4chtigkeit kaum mehr Nahrung als sonst, denn in dieser Zeit wachsen die F\u00f6ten nicht sehr schnell. Die Phase des schnellsten Wachstums ist in den letzten drei Wochen. Dann sollte man die Energiezufuhr der H\u00fcndin um 15% pro Woche erh\u00f6hen. Zum berechneten Wurftermin sollte sie 50\u201360% mehr Energie als normal zu sich nehmen.<\/p>\n<p><strong>S\u00e4ugende H\u00fcndinnen aller Rassen und Gr\u00f6\u00dfen<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDie Laktationszeit ist die kr\u00e4ftezehrendste aller Lebensphasen einer H\u00fcndin. Der Anstieg des Energiebedarfs h\u00e4ngt von der Gr\u00f6\u00dfe und dem Alter des Wurfs ab. Auf dem H\u00f6hepunkt der S\u00e4ugezeit, wenn die Welpen etwa vier Wochen alt sind, kann der Energiebedarf der H\u00fcndin bei gro\u00dfen W\u00fcrfen bis auf das Vierfache ansteigen. Daher sollte sie unter diesen au\u00dferordentlichen Umst\u00e4nden sehr schmackhafte, leicht verdauliche und konzentrierte Nahrung, verteilt auf mehrere, gut portionierte Mahlzeiten bekommen oder den ganzen Tag lang Nahrung zur Verf\u00fcgung haben. Besonders wichtig ist ein Vorrat an frischem Wasser, da die H\u00fcndin durch die Milchproduktion sehr viel Fl\u00fcssigkeit verliert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>HUNDEERN\u00c4HRUNG \u2013 Wie viel Futter braucht mein Hund? Wie Hunde Nahrung verdauen Eine ausgewogene Ern\u00e4hrung ist eine der Voraussetzungen f\u00fcr ein langes und gesundes Leben Ihres Hundes. 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